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Aufgedeckt: das kann WordPress kosten

WordPress ist eine kostenlose Software zur Webseitenbetreuung (in der Open-Source-Version). Für die Erstellung, die weitere Gestaltung und die Absicherung musst du jedoch Grundwissen mitbringen und verschiedene Faktoren im Blick behalten. Andernfalls kann sich das System zu einer echten Kostenfalle entwickeln. In diesem Ratgeber schlüsseln wir alle WordPress Kosten auf und geben Dir Hinweise wie du Zeit und Geld sparen kannst.

Inhaltsverzeichnis

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Welche WordPress Kosten gibt es?

WordPress selbst ist kostenlos, insofern du die Version von WordPress.org verwendest. Die Inhalte und das Webdesign übernimmst du selbst. Es kommen dennoch verschiedene Ausgaben im Rahmen der Webseite auf dich zu:

  1. Webhosting
  2. Zum Betreiben einer WordPress Website benötigst du eine Domain und einen Webserver. Beides mietest du über einen Webhoster. Die Kosten variieren sehr stark. Bei Netcup (https://www.netcup.de/hosting/) erhältst du ein schnelles SSD-Hosting bereits ab 1,99 EUR / Monat. Der günstige Preis geht aber auf Kosten des Supports. Ich empfehle Dir ein Hosting bei ALL-INKL.COM. Zwar ist dieser Anbieter etwas teurer, du bekommst aber auf eine technische Anfrage i.d.R. in unter 30 Minuten eine fachkundige Antwort. Das gilt auch für viele Fragen, die der Webhoster gar nicht beantworten müsste. Die Serverantwortzeiten sind sehr gut. Brauchst Du hier noch ein wenig Unterstützung, gib lieber etwas mehr Geld aus.

  3. WordPress Themes und Plugins
  4. Die meisten Themes stehen dir kostenfrei zur Verfügung. Auch als Anfänger lassen sich damit professionelle Seiten erstellen. Wenn es um einen erweiterten Funktionsumfang geht, bietet sich ein Premium-Theme an. Dazu gibt es Plattformen wie z.B. templatemonster.com. Die Preise liegen dort zwischen 50 und 200 EUR.

    Bei den Plugins kommt es sehr stark darauf an, welche Funktionen du benötigst. Die wichtigsten Funktionen lassen sich durch freie Plugins abbilden. Als Beispiel kannst Du mit dem Plugin „Slide Anything“ einfache Slider erstellen, die sogar mobile-tauglich sind. Bei erweiterten Funktionen wie zusätzlichen Slide-Effekten benötigst du die Pro-Version. Diese kostet dann einmalig 10 EUR.

    Du musst also entscheiden, ob du das Geld ausgeben möchtest oder ob du auf spezielle Funktionen einfach verzichtest.

    Hinweis: Einige Funktion lassen sich auch in einer freien Version mit ein bisschen HTML und CSS umsetzen. So baust du bei Slide Anything einen schönen Background-Slider mit CSS, obwohl das nur in der PRO-Version möglich ist.

  5. Pagebuilder
  6. Das Gleiche gilt für die Pagebuildern wie z.B. Elementor. In der kostenfreien Version erhältst du die wichtigsten Funktionen eines Pagebuilders. Schnell entsteht aber die Notwendigkeit von weiteren Widgets. Die Pro-Version des Elementors kostet Dich im Moment pro Jahr 49$. Wenn du das Abonnement nicht verlängerst, werden die Widgets deaktiviert. Es kommt zu Fehldarstellungen auf deiner Webseite. Die Entscheidung sollte also gut überlegt sein, sonst droht im schlimmsten Fall der Neuaufbau der Seite.

    Einen exemplarischen Vergleich der Features des Elementors findest du unter folgendem Link: https://elementor.com/pro-vs-free/

  7. WordPress kostet Zeit
  8. Auch wenn die Erstellung einer Webseite mit WordPress deutlich einfacher geworden ist, musst du für alle Prozesse von der Einlernphase über die Erstellung bis hin zur Wartung immer genügend Zeit mit einplanen. Auch Deine eigene Weiterbildung darf dabei nicht zu kurz kommen.

  9. SEO, Wartung und Co.
  10. Ein individuelles Webdesign und einzigartige Inhalte reichen manchmal nicht, um über die Suchmaschine gefunden zu werden. Wer Onlinemarketing betreiben will, sollte sich in die Suchmaschinenoptimierung einarbeiten oder eine solche Optimierung beauftragen. Yoast SEO ist als WordPress Plugin kostenlos und zählst du den beliebtesten in diesem Bereich. Eine professionelle SEO Agentur kostet mehrere 100 Euro im Monat. Darüber hinaus kannst du die Absicherung der Webseite sowie die Wartung abgeben und musst monatlich zwischen 15 und 100 Euro rechnen, je nach Leistungsumfang im WordPress Wartungsvertrag.

  11. Fazit
  12. Wie hoch die Kosten für deine Webseite sind, ist stark von deinem Wissensstand abhängig. Als professioneller Webentwickler besteht selten die Notwendigkeit, einfache Probleme über ein Plugin zu lösen. Ein Anfänger hingegen wird seine Wünsche über Plugins und Pagebuilder realisieren müssen. Die Preise richten sich dort vorwiegend nach dem Funktionsumfang.

    Je mehr Plugins, desto langsamer und meist auch teurer wird deine Webseite

    Der zeitliche Aufwand sollte unter keinen Umständen vernachlässigt werden. Gerade als Anfänger wirst du viel Zeit dafür aufwenden, verschiedene Dinge zu lernen.

    Eine WordPress Seite verursacht also, egal in welcher Form, immer Kosten. Du alleine kannst bestimmen wie hoch diese sind. Behalte den Kosten/Nutzen-Faktor im Auge. Nicht jede Animation ist zwingend notwendig und sollte immer entsprechend der Zielgruppe und der Markenbotschaft ausgewählt werden. So lässt sich am effektivsten Geld sparen.

WordPress.org vs. WordPress.com – die Unterschiede

Wenn Du eine neue Webseite mit WordPress bauen möchtest, hast du die Wahl zwischen den beiden Systemen WordPress.org und WordPress.com. Damit du die richtige Entscheidung treffen kannst, solltest du über die Vor- und Nachteile beider Content Management Systeme (CMS) im Klaren sein.

Was ist WordPress?

Nun fragst du dich vielleicht „Was ist WordPress?“ Die Antwort: WordPress ist mit über 40% Marktanteil die am häufigsten eingesetzte Software zum Erstellen von Webseiten. Ursprünglich war WordPress als reine Blogsoftware gedacht. Es basiert auf der Programmiersprache PHP und ermöglicht es, die Webseiten dynamisch direkt auf dem Webserver des Webhosters zu entwickeln. Anders als bei der Erstellung einer Webseite auf deinem Computer, geschieht alles direkt schon im Internet. Der Hauptvorteil liegt darin, sich sehr viel Zeit zu sparen. Außerdem kannst du deine Webseite überall administrieren, wo dir ein Internetzugang zur Verfügung steht. Das klappt sogar auf dem Handy.

Du bekommst WordPress kostenfrei als Community-Version. Diese wird durch eine breite Gemeinschaft entwickelt und stetig verbessert. Jeder kann sich das CMS kostenfrei bei WordPress.org herunterladen.

Obwohl WordPress.org und WordPress.com vom gleichen Entwickler stammen gibt es gravierende Unterschiede zwischen beiden Versionen. Während sich WordPress.com selbst als Bloghosting-Dienst versteht, der neben WordPress auch andere Dienste wie Webhosting und Support abdeckt, wird die Community-Version ohne Hosting angeboten. Die Unterstützung der Gemeinschaft wird dabei hauptsächlich durch das Forum gegeben. Aber auch Facebook-Gruppen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

WordPress.org – die kostenlose Variante?

An wen richtet sich wordpress.org?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass zur Nutzung von WordPress grundlegende Kenntnisse vorhanden sein müssen. Diese kann sich natürlich jeder mit etwas Geduld und Zeit aneignen und die Community-Version ausprobieren. Voraussetzungen:

Die kostenfreie Version von WordPress.org lädst du direkt auf der gleichnamigen Webseite (https://wordpress.org) herunter. Danach musst du die Version auf Deinem Webserver hochladen. Die Installation findet über einen Assistenten statt, den Du direkt über Deine Webadresse ausführst. Nachdem die Ersteinrichtung durchgeführt worden ist, beginnst du sofort mit der Bearbeitung der Webseite.

Die Pros und Contras von WordPress.org im Überblick:

Pro
  • Keine WordPress Kosten
  • Wahl des Webhosters kann selbst durchgeführt werden
  • Komplette Freiheit in der Gestaltung und Programmierung
  • Alle externen Themes sind installierbar, eigene Themes können erstellt werden
  • Bessere Resultate in der Seitengeschwindigkeit
Contra
  • Grundkenntnisse erforderlich
  • Support nur über die Community (keinen direkten Supportkontakt und Anspruch)
  • Unübersichtlichkeit am „Plugin- und Theme-Markt“
  • Absicherung muss selbst durchgeführt werden
  • Anpassung des Webservers müssen selbst durchgeführt werden
  • Gute Plugins und Themes für WordPress kosten Geld

Vorteile von WordPress.org

Die Nachteile von WordPress.org

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