

Hyperlinks gehören zu den wichtigsten Elementen einer Website. Sie ermöglichen die Navigation und führen
Nutzerinnen und Nutzer zu relevanten Informationen. Daher ist es essenziell, Links optisch klar erkennbar und
nutzerfreundlich zu gestalten. CSS bietet dafür eine Vielzahl von Möglichkeiten.
Ein Link besitzt standardmäßig vier Zustände, die über Pseudoklassen gesteuert werden:
a:link – Stil für nicht besuchte Linksa:visited – Stil für bereits besuchte Linksa:hover – Stil, wenn die Maus über dem Link schwebta:active – Stil beim Klicken
Diese Zustände lassen sich individuell gestalten und mit Farben, Hintergründen, Rahmen, Schriftanpassungen oder
Effekten kombinieren.
Ein klassisches Beispiel für vier unterschiedlich gestylte Linkzustände:
a:link { /* unbesuchter Link */
color: #ff0000;
text-decoration: none;
border-bottom: 1px solid;
}
a:visited { /* besuchter Link */
color: #ff00ff;
}
a:hover { /* Maus darüber */
color: #00ff00;
border-bottom: none;
}
a:active { /* aktiv geklickt */
color: #00ffff;
}
Wichtig: Die Reihenfolge der Link-Pseudoklassen muss stimmen, sonst überschreiben sie sich gegenseitig.
Empfohlene Reihenfolge: :link, :visited, :hover, :active, :focus.
Wenn keine Stile definiert sind, zeigen Browser Links üblicherweise folgendermaßen an:
Der Hover-Zustand verändert sich jedoch nicht – außer Sie definieren einen Stil dafür. Moderne Websites sollten
Hover-, Active- und Fokuszustände bewusst hervorheben, um Barrierefreiheit zu verbessern.
Sie können für jeden Linkzustand eine andere Farbe festlegen. Achten Sie dabei darauf, dass der Link klar vom
normalen Text unterscheidbar bleibt.
a:link {
color: #1ebea3;
}
a:visited {
color: #ff05f4;
}
a:hover {
color: #a761ff;
}
a:active {
color: #fe9800;
}
Tipp: Viele moderne Designs nutzen für :visited keine abweichende Farbe mehr.
Aus Datenschutzgründen schränken Browser die Stylingoptionen bei :visited ein (z. B. keine Hintergründe,
keine Rahmen, keine Animationen).
Viele Designs entfernen die Standard-Unterstreichung und legen stattdessen alternative Hervorhebungen fest.
a:link, a:visited {
text-decoration: none;
}
a:hover, a:active {
text-decoration: underline;
}
Moderne Browser unterstützen zudem erweiterte Unterstreichungsoptionen:
a {
text-decoration-thickness: 2px;
text-underline-offset: 4px;
}
Neu:
Sie können die Unterstreichungsfarbe unabhängig vom Text definieren:
text-decoration-color.
Mit CSS können Links auch wie klassische Schaltflächen aussehen. Das ist besonders nützlich für Call-To-Action
Elemente.
a:link, a:visited {
color: white;
background-color: #89c03d;
display: inline-block;
padding: 10px 20px;
border: 2px solid #5b7f28;
text-decoration: none;
text-align: center;
font: 16px Arial, sans-serif;
}
a:hover, a:active {
background-color: #b2f951;
border-color: #416d04;
color: black;
}
Hinweis:
Für Buttons, die wie echte Bedienelemente wirken sollen, empfiehlt sich aus
Barrierefreiheitsgründen inzwischen häufig die Verwendung des <button>-Elements.
:focus-visible – zeigt Fokusrahmen nur für Tastaturnutzer anscroll-behavior: smooth; – weiches Scrollen bei Sprungmarkenpointer-events – verhindert Klicks auf bestimmte Linksaccent-color – passende UI-Farben für Formularelementemix-blend-mode – farbige Hover-Effekte über Bilderntransition – sanfte Farb-, Schatten- oder Unterstreichungsanimationen